Folge meinem Blog!

Samstag, 25. Juli 2020

Zuckerrohrhonig und Europa-Balkon

Unser Weg führte uns von Estepona nach Roquetas de Mar. Auf halber Strecke machten wir 2 Stpps in Frigiliana und Nerja.

Frigiliana ist ein Örtchen ganz in weiss mit schönen Gassen am Berghang gelegen. Bekannt ist der Ort für seinen Zuckerrohrhonig - hier ist wohl die einzige Fabrik in Europa. Keine Ahnung wie er schmeckt - aber für 2,80 Euro hab ich mal ein Glas mitgenommen.

Im Ort fährt auch eine Bimmelbahn.

Parken kann man bequem im ausgeschilderten Parkhaus für ca. 1,20 Euro pro Stunde.


In Nerja ist neben den schattigen Gassen, Souvenirläden und Tapas-Bars der Balcon de Europa mit seiner tollen Aussicht ein Highlight.

Auch hier parkt man entspannt im Parkhaus direkt im Zentrum am Balcon de Europa.

Übrigens hatten beide Parkhäuser eine kostenfreie Toilette, die sauber war. Auch waren beide Orte nicht überlaufen.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Benalmadena - Der Berg und Kolumbus

Unser heutiger Ausflug führte uns in die Region Benalmadena.

Monte Calamorro
Mit der Seilbahn ging es in 15 Minuten Fahrtzeit den Berg hinauf. Es waren am Nachmittag ausser uns keine weiteren Gäste an der Talstation.

Es wurde Wert auf Handdesinfektion gelegt. Auch oben angekommen gab es überall Desi-Spender.

Man kann auf dem Berg verschiedene Wege wandern und hat eine wirklich herrliche Aussicht! Für die 3köpfige Familie haben wir für die Seilbahn hoch und runter knapp 50 Euro bezahlt.


Castillo de Colomares
Ca. 5 km von der Seilbahn entfernt befindet sich eine Art Kolumbus-Monument in Form eines Schlosses. Es gibt dort verschiedene Stationen zu betrachten. Irgendwie zwischen Kitsch und Geschichte. Für 5 Euro für uns 3 aber den Stop allemal wert. Ausblick und schöne Fotos gibts auf jeden Fall!



Cluburlaub AI & Corona

Gebucht war ursprünglich ein mittelgroßes Hotel im andalusischen Stil in San Pedro de Alcantara. Da dieses aber erst später öffnet, buchte uns die TUI recht kurzfristig auf das Splashworld Globales Playa Estepona **** um. Es kam einfach eine neue Reisebestätigung mit anderem Hotel zum gleichen Preis. Nach Sichtung im Internet blieb festzustellen, dass es ein höherwertigeres und grösseres Hotel mit eigenem Wasserrutschenpark ist. Dann halt Fun fürs Kind anstatt andalusischer Baustil. Selbst gebucht hätte ich das Hotel wohl schon aufgrund des Preises nicht - somit wars ein Schnäppchen für uns.
Das Hotel verfügt über 3 Pools + Kleinkind-Wasserfunbereich + Wasserrutschenpark + Wellenbadpool. Die ca. 430 Zimmer verteilen sich auf 5 Gebäude in einer weitläufigen Anlage. Es gibt 2 Restaurants, diverse Bars, Miniclub usw.

Die Gäste kommen überwiegend aus Spanien und England. Franzosen, Belgier und Deutsche sind auch da.

CheckIn
Zum Einchecken musste man erstmal anstehen. Fieber gemessen wurde bei uns nicht, aber bei einheimischen Gästen und Engländern.

Zimmer wurden ab 14 Uhr vergeben. Ich hatte vorab einen Zimmerwunsch direkt ans Hotel geschickt, welcher auch berücksichtigt wurde. So bekamen wir ein grosses Zimmer im ruhigen Teil der Anlage (Haus Cabrera), wo auch der Pool ohne Musik und eine Poolbar waren.

Auf dem Zimmer gab es pro Gast Strandtücher und einmalig ein Hygieneset. Klobürste ist hier vorhanden. Zahnputzbecher aus Pappe.

Hygiene
Abstand halten ist auch hier oberstes Gebot. Dazu gibt es Bodenmarkierungen und Laufwegkennzeichnungen. Auch sind überall Desinfektionsmittelspender vorhanden. In der gesamten Anlage soll Maske getragen werden - die Hälfte der Gäste hält sich leider nicht daran.
Essen
Beim Betreten des Restaurants wird ein Tisch zugewiesen. Man kann wählen ob drinnen oder draussen. Die Tische werden nach jedem Gast desinfiziert. Grosse Wartezeiten gibt es nicht, da das Hotel nicht ausgebucht ist.

Am Buffet werden alle offenen Speisen von einer Servicekraft auf die Teller gegeben. Abgepackte Dinge oder vorportionierte Speisen kann man selbst nehmen. Besteck liegt am Tisch oder wird nachgereicht. Getränke zapft man selbst.
Pool
Am grossen Pool ist das mit 1,50 m Abstand eher schwierig. An unserem Pool standen die Liegen tatsächlich weit genug auseinander. Es gibt immer noch Leute, die vor 8 Uhr ihre Liegen reservieren, obwohl den ganzen Tag über welche frei sind. Maske trägt man am Pool nur wenn man zur Poolbar geht.
KidsClub
Trotz Corona findet die Animation im KidsClub statt. Die Betreuer tragen Maske, die Kinder allesamt nicht. Grenzwertig!

Fazit
Cluburlaub fast ohne Einschränkungen. Dabei wären uns die nicht unrecht gewesen: Konsequentes Durchgreifen bei Maskenmuffeln, noch weniger Hotelauslastung und Weglassen sämtlicher Animation - damit hätten wir uns besser gefühlt. In so einer grossen Anlage muss man aktiv auf sich achten, weil es eben immer Leute gibt für die Corona anscheinend nicht existiert.

Das Hotel und das Personal geben sich wirklich Mühe alles einzuhalten und umzusetzen. Aber das Restrisiko ist der Gast!


Mittwoch, 22. Juli 2020

Der Weg ist das Ziel

Die Runde des Tages setzte sich aus den Stationen Juzcar - Ronda - Zahara de la Sierra zusammen. Insgesamt von Estepona aus etwas über 200 km.

Aber nicht nur die Haltepunkte waren sehenswert, sondern der Weg an sich. Herrliche und abwechslungsreiche Berglandschaften, viele Kurven, tolle Ausblicke. Allein die Fahrt war ein Genuss!

Ronda - der andalusische Klassiker

Ronda bringt wohl jeder mit Andalusien in Verbindung. Aus diesem Grund haben auch wir die Stadt besucht.

Die Brücke zwischen den beiden Stadtteilen ist wirklich sehenswert.


Die Stadt bietet noch einen tollen Park mit einer Art Balkon mit tollem Ausblick. Dort gibt es auch eine öffentliche Toilette - 60 Cent - sehr sauber... Der Clou: man bekommt sogar ein Toilettenticket - irgendwie cool.


Es waren relativ wenig Touristen unterwegs. Man konnte also gut Abstand halten und entspannt die Stadt erkunden. Ausflug nach Ronda lohnt auf jeden Fall.

Steiles Dörfchen - Zahara de la Sierra

Der Stausee Zahara el Gastor lässt sich gut vom Dorf Zahara de la Sierra von oben betrachten - ein wirklich schöner Ausblick!


Die kurvige Anfahrt macht Spass. Der Spass hört allerdings auf, wenn man mit einem PKW grösser als Kleinstwagen versucht in den Ort zu fahren. Am Ortseingang den Parkplatz nutzen und laufen - spart Nerven! Aufgrund Baustelle und Umleitung waren wir nicht weit im Ort gekommen. Irgendwo war rechts abbiegen mit dem Opel Grandland nicht mehr möglich, weil Auto zu gross für Ecke.

Der Ort ist sehr idyllisch, enge Gassen, bergauf und bergab. Es gibt schöne Punkte mit Ausblick. Touristen waren kaum da. Sollte man besuchen!

Resümee der Südküstentour Spanien 2020

Nun sind wir seit einer Woche zurück aus dem Urlaub. 22 Tage waren wir unterwegs - davon 20 an der Spanischen Südküste. Als wir Mitte Juli s...