Donnerstag, 30. September 2021

Teneriffa-Tipps ohne Touri-Massen Nr. 2 - Plane-Spotting mit Kultur

Plane-Spotting: Nunja, vielleicht nicht unbedingt der typische Zeitvertreib für einen Teneriffa-Urlaub, aber Spaß machts schon und selten kommt man an einem viel beflogenen Flughafen so nah an die startenden und landenden Flugzeuge ran! Wir fandens total spannend und deshalb hier zwei Tipps für Start- und Landebeobachtungen:

Besorgt Euch die kostenfreie APP Flightradar24, stellt dann dort den Flughafen Teneriffa Süd (TFS) ein und schaut, ob grad genug los ist auf der Startbahn bzw. im Landeanflug. So könnt ihr gut abschätzen, ob sichs lohnt, auf ein Flugzeug zu warten.


>> Variante 1 - Start mit Kultur:

Also erstmal etwas Kultur: Die Cueva des Hermano Pedro - das römisch-katholische Höhlenheiligtum liegt direkt am Ende der Landebahn. Und hier kann man nicht nur die Höhle besichtigen, in der übrigens auch eine Art Sammlung von Nummernschildern zu finden ist, sondern direkt gegenüber auch Souvenirs kaufen und n Eis am Stiel essen.

Man kann super startende Flugzeuge gucken (ich hab keine Ahnung, ob hier auf Teneriffa auch nach Windrichtung Start- und Landerichtung sich ändern).

Anfahrt: Google Maps Link

Parken: kostenfrei oberhalb der Höhle


>> Variante 2 - Landung im Tiefflug:

Mit dem Auto ca. 10 Minuten entfernt kommt ihr an das andere Ende der Landebahn und könnt hier die Flugzeuge noch näher über Euch sehen. Als wir hier waren, gab es landende Flugzeuge und die waren wirklich tief.


Anfahrt/Parken: Es gibt nicht viele Punkte, wo man halten kann. Ihr fahrt die TF 65 in Richtung Norden und könnt an dieser Stelle (Google Maps Link - Orientierung: nach dem Wegweiser nach San Blas und dem Aufhebungsschild) vorsichtig von der Straße runterfahren und das Auto parken. Dann geht ihr den Trampelpfad leicht den Berg hinauf und wartet, dass ein Flugzeug landet.


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Mittwoch, 29. September 2021

Teneriffa-Tipps ohne Touri-Massen Nr. 1 - Klettern in kanarischen Bäumen

Forestal Park ist ein Kletterwald ca. 85 km nordöstlich von Costa Adeje. Wer also mal in kanarischen Bäumen klettern will, der ist hier genau richtig und hat die Gelegenheit dazu.



Wir waren zur Sommerferienzeit spontan dort und hatten uns nicht vorher angemeldet. Zwar mussten wir ca. 30 Minuten warten, bis die nächste Sicherheitseinweisung stattfand, aber das war völlig OK. Man kann seinen Termin auf der Website aber auch vorbuchen.

Rezeption Kletterwald

Die Sicherheitseinweisung erfolgt auf englisch. Hier solltet ihr also halbwegs sprachlich fit sein, damit ihr die Erklärung - grad zur Systematik der Sicherung - auch versteht.

Bekleidungsmäßig wird Wert drauf gelegt, dass man zumindest lange Hosen trägt und die Schultern bedeckt sind. Festes Schuhwerk versteht sich von selbst. Wenn man in Shorts kommt, könnte es sein dass man nicht klettern darf. Wer Handschuhe benötigt, muss diese mitbringen - da gibt es keine zum Leihen. Das Klettergeschirr ist eins, welches nur "untenrum" angelegt wird - somit hat man am Oberkörper maximale Bewegungsfreiheit.

Geklettert wird in verschiedenen Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es ist für jeden was dabei!


Wer nicht klettern möchte und sich die Zeit vertreiben muss, weil nur ein Teil der Familie klettert, der kann ca. 200 Meter weiter die Bar Las Langunetas (Google Maps Link) aufsuchen, wo es Snacks und Getränke gibt.

Bar Las Langunetas



Parken: kostenfrei direkt am Kletterwald

Preis (Stand Sommer 2021): 24 Euro/Erw., 19 Euor/Kind (5-12 J.) für 3 h

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Dienstag, 28. September 2021

L'Aquila & Onna (Abruzzen/Italien) - die Folgen eines Erdbebens

Am frühen Morgen des 6. April 2009 bebte die Erde in den Abruzzen. Das Epizentrum lag bei Onna, einem Ort nicht weit entfernt der Hauptstadt der Abruzzen L'Aquila. Die Stärke des Erdbebens wurde mit 5,8 auf der Richterskala angegeben. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere tatsächlich an dieses Beben, welches die Mitte Italiens erschütterte.

Bei der Planung unserer Italien-Tour für das Jahr 2019 wollte ich unbedingt auch in die Abruzzen, da ich hörte, dort sei es landschaftlich besonders schön und auch den Streifen an der Küsten kannte ich noch nicht. Wie immer - wenn eine Reiseplanung steht - besorge ich mir entsprechende Literatur. Nein, keine Reiseführer. Ich lese bevorzugt Kriminalromane, welche in der zu bereisenden Region spielen. Beim Stöbern wurde ich auf ein Buch aufmerksam, welches kein erfundener Krimi war, sondern ein Fact-Fiction-Roman. Diese Art der Erzählung beruht auf wahren Fakten. Die Autorin, Sara More, veröffentlichte im Jahr 2017 - also 8 Jahre nach dem Erdbeben - ihr zweites Buch über die Kathastrophe "Zona Rossa - Gefahr für L'Aquila" (Link zu Amazon).

ein noch immer abgesperrtes Gebäude in L'Aquila,
am Bauzaun Bilder der Erinnerung

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, war für mich klar, welche Orte in den Abruzzen ich auf jeden Fall besuchen werde: Onna und L'Aquila.

10 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben, bei dem über 300 Menschen ihr Leben verloren und über 65.000 Menschen keine Bleibe mehr hatten, besuchte ich beide Orte.

Nun sollte man denken, dass 10 Jahre nach einem Erdbeben alles in neuem Glanze erstrahlt und der Wiederaufbau sich dem Ende neigt. So nicht in Italien! 10 Jahre nach dem Beben war die Zerstörung noch immer zu sehen und der Wiederaufbau hat gerade erst begonnen. Zu den detaillierten Hintergründen lest einfach das Buch. Da kam wohl Geld nicht dort an, wo es hin sollte.

Noch heute gibt es in Onna, wo 42 Menschen ihr Leben verloren, eine "Zona Rossa" - eine Zone, wo die Erdbebenschäden noch so groß sind, dass sie nicht betreten werden darf. Der Ort hat übrigens für uns Deutsche noch eine dunkle Geschichte: 1944 erschoss die Wehrmacht hier 17 Zivilisten.

Zona Rossa in Onna

Onna - 10 Jahre nach dem Erdbeben

Unzählige Häuser in L'Aquila (und auch an anderen Orten in den Abruzzen) werden noch heute von Stahlträgern zusammengehalten und warten auf Wiederherstellung. 

L'Aquila

Aber warum gab so unendlich große Schäden? Auch dazu gibt das Buch Auskunft: Es wurde wohl nicht überall normgerecht gebaut. Sogar davon, dass Beton gestreckt wurde, ist die Rede. Viel Pfusch und wohl auch Korruption führten letztlich dazu, dass unzählige Bauwerke Menschen unter sich begruben - das hätte lt. der Schilderungen vermieden werden können. Entsprechend groß war die Wut der Menschen. Auch, weil es wohl einen Seismologen gab, die dieses Drama hat kommen sehen - er aber nicht reden durfte.



die meisten Häuser werden von Stahl zusammengehalten

In Onna gibt es eine kleine Gedenkstätte für die Opfer des Erdbebens. Die Straße, in der eine neu gebaute Siedlung steht, damit die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf haben, heisst "via Vittime del 6 Aprile".

Denkmal der Opfer des 6. April 2009 in Onna

Auch in L'Aquila wird man alle paar Meter an das Geschehene erinnert - kaum ein Straßenzug ohne sichtbare Schäden. Überall riecht es nach frischem Beton und über der Stadt sieht man die Arme der Baukräne.

L'Aquila 2019

Die Stadt an sich ist sehr sehenswert, auch wenn noch nicht wieder in vollem Glanze. Besonderes Highlight ist der 502 m lange Fußgängertunnel vom Busbahnhof zur Altstadt hinauf, in dem es auch Rollbandabschnitte gibt.


Fußgängertunnel zur Altstadt



Wenn ihr in Italien unterwegs seid und Euch der Weg in Richtung Abruzzen führt, besucht unbedingt Onna und L'Aquila. In L'Aquila bietet sogar eine kleine Bimmelbahn schon Stadtrundfahrten an - die Stadt kämpft sich zurück ins Leben. Von der Küste kommend in Richtung L'Aquila fahrt ihr übrigens durch den Gran-Sasso-Tunnel, den längsten zweiröhrigen Tunnel in Europa auf einer Länge von über 10 km!

Ich werde mit Sicherheit irgendwann noch einmal diese Orte besuchen und hoffen, dass bis dahin das Geld an den richtigen Stellen angekommen ist, die Menschen ihre wirklich schöne Stadt hergerichtet haben und zwischenzeitlich nicht erneut die Erde bebt.

 

Parken L'Aquila: am besten am Busbahnhof (Google Maps Link) und von dort zu Fuß durch den Tunnel Richtung Altstadt

Buchempfehlung:

 

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Zerbst - Ruinenspaziergang mit Charme

Zerbst in Anhalt im Bundesland Sachsen-Anhalt: Irgendwo im Nirgendwo - im Kreis Anhalt-Bitterfeld gelegen und etwa 45 km südöstlich von Magdeburg. Man verirrt sich auf der Suche nach touristischen Dingen nicht unbedingt sofort nach Zerbst. Aber tatsächlich gibt es hier was zu sehen! Neben einem Schloss gleich 2 wunderschöne Kirchen-Ruinen.

Ich möchte Euch eine Runde durch Zerbst vorschlagen, welche  insgesamt ca. 3,5 km lang ist. Am Besten beginnt ihr Eure Runde durch Zerbst am Schloß. Hier könnt ihr auch Euer Auto abstellen.

Zerbster Schloß

Der Zustand des Bauwerks ist eher schlecht - aber es scheint, man arbeitet daran. Diese Halb-Ruine hat ihren Charme - mitten in einem weitläufigen Schloßgarten. Und es gibt auch tatsächlich ein bereits saniertes Gebäude - die historische Stadthalle. Auch ein größerer Schloßteich ist auf dem Areal - alles in allem ein schöner Spaziergang in der Natur.

Historische Stadthalle Zerbst

Von hier aus geht man ca. 650 m weiter Richtung Westen und gelangt dann zur Bartholomäikirche. Diese Kirche war wohl ursprünglich die Hofkirche des Schlosses und wurde im 12. Jh. geweiht. Heute ist sie in großen Teilen eine Ruine - es fehlt am Dach! Leider kann man diese Kirche nicht komplett besichtigen - zumindest kam ich bei meinem Besuch nur bis zur Vorhalle - ein Foto des Innenraums kann man dennoch machen.

Bartholomaikirche

Geht man von hier aus ca. 650 m weiter in Richtung Norden kommt man zum ältesten Kirchenbau Anhalts: St. Nikolai. Die Kirche wurde im II. Weltkrieg zerstört und fristet seitdem ihr Dasein als Ruine. Eigentlich sollte sie wohl schonmal abgerissen werden, wogegen sich aber Bürger und Denkmalschützer erfolgreich wehrten. Mittlerweile sind einige Sanierungsmaßnahmen zur Sicherung der Ruine erfolgt. Man kann die Kirche besichtigen - von außen und von innen.

St. Nikolai

Und gerade der Innenraum bietet eine schöne Kulisse für tolle Fotos. Und eine Kirche in der Größe als begehbare Ruine gibts nun auch nicht an jeder Ecke. Fast sollte man hoffen, dass das Bauwerk nie wieder völlig hergestellt wird - es hätte dann nur noch den Charme einer geschlossenen Kirche.

Innenraum St. Nikolai

Der Außenbereich rings um die Kirche ist eher geprägt von sozialistischer Baukultur. So wirken die Plattenbauten direkt neben dem historischen Bauwerk völlig Fehl am Platze. Aber wer sich schon öfter alte Bauten auf dem ehemaligen DDR-Gebiet angeschaut hat, wird wissen, dass die sozialistischen Stadtplaner zwar den Wohnungsbau gut vorantrieben, aber ästhetisch völlig schmerzlos daherkamen.

Direkt an der Kirche St. Nikolai findet man eine Roland-Statue, welche im II. Weltkrieg ebenfalls zerstört, mittlerweile aber wieder saniert wurde.

Roland

Von der Kirche St. Nikolai könnt ihr nun ca. 1 km quer durch die Stadt zurück zum Parkplatz am Schloß laufen und unterwegs vielleicht noch ein Eis essen oder einen Kaffee trinken.

Parken: am Schloß auf dem Parkplatz (Google Maps Link)

Rundweg wie im Blog beschrieben: ca. 3,5 km

Google-Maps-Links zu den 3 Sehenswürdigkeiten:
- Schloß
- Bartholomaikirche
- St. Nikolai

Gastro: unterwegs gibt es diverse Möglichkeiten


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Samstag, 25. September 2021

Der Bär ist los am Schloß Droyßig

Im südlichen Sachsen-Anhalt im Burgenlandkreis - unweit der Stadt Zeitz - liegt der Ort Droyßig. Hier befindet sich ein sehr schönes Schloß, welches aber noch Sanierungsbedarf hat. Trotzdem sieht es mit Türmchen und Torbogen und seinen Ecken und Winkeln sehr interessant aus. Es ist von einem kleinen Park umgeben, wo auf der Rückseite auch eine Freilichtbühne mit Bestuhlung zu finden ist. Weiterhin ist direkt am Schloß ein großer Spielplatz.

Das Schloß-Cafe hab ich im Freisitz besucht. Hier bestellt man direkt draußen am Wagen was man möchte und nimmt es gleich mit - oder es wird dann an den Tisch gebracht. Übrigens kann man sich hier die Farbe seiner Eiswaffel aussuchen! Zur Wahl stehen "standard-cremefarben, rose und schwarz"! Das muss ich hier mal direkt erwähnen - weil sowas für Kinder nämlich richtig cool ist!


Und das Beste kommt jetzt! Seit ich Kind war - und da war ich auch oft am Schloß Droyßig - kenn ich das Schloß nur mit den Bären, welche sozusagen im Schloßgraben leben. Ich war dieses Jahr schon 2x dort und beide Male hatte ich Glück, mindestens einen Bären zu sehen. Die Chancen stehen also gut, dass man sie tatsächlich zu Gesicht bekommt. Ihr geht links am Schloß-Cafe vorbei und dann auf das Schloß zu und dann kommt ihr direkt zum Bärengehege.


Es gibt übrigens seit über 130 Jahren Bären am Schloß in Droyßig und auch im Wappen des Ortes ist der Bär vertreten.

Parken: wer zur Gaststätte will, kann innerhalb des Schloßgeländes parken, wer nur mal gucken und nix konsumieren möchte, findet außerhalb ein paar Möglichkeiten, sein Auto abzustellen

Gastro: direkt am Schloß die Gaststätte/Cafe

Eintritt: keiner, da das Schloß innen nicht so typisch Schloß ist - da ist alles mögliche drin, aber kein alter Kram zum anschauen und Eintritt bezahlen

Barrierefrei: ist das Außengelände des Schlosses. Es gibt auch direkt links neben der Durchfahrt zum Schloßgelände einen Behindertenparkplatz


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Wasser & Salz - Gradierwerk Bad Kösen

Bad Kösen ist ein Ortsteil der Stadt Naumburg im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt direkt an der Saale, ist ein Kurort und touristisch gut erschlossen. Es gibt in und um den Ort schöne Ecken zu entdecken. Das Gradierwerk ist "nur" eine Sehenwürdigkeit in Bad Kösen.



Auf dem Rechenberg in Bad Kösen befindet sich das Gradierwerk aus dem 18. Jahrhundert. Es ist bis heute in seinem kompletten Aufbau erhalten. Mit über 300 m Länge und an die 20 m Höhe ist dieses - eigentlich damals industrielle - Bauwerk schon ein Hingucker. Aber auch das Drumherum ist sehr sehenswert! Denn die gesamte Salinen-Anlage ist noch erhalten und in Betrieb. Das ist einzigartig in Europa - soweit ich gelesen hab.


Waffel am Stiel gibts am Eismobil

Mächtige Holzbalkenkonstruktionen ziehen sich vom Wasser den Berg hinauf. Man läuft parallel dazu den Weg und staunt, dass sich da alles noch bewegt und tatsächlich funktioniert. 

Gestänge bergabwärts gesehen Richtung Wasser

Oben angekommen erreicht man dann das Schachthaus, in welches man von außen einen Blick werfen kann. Hier gibt es einen kleine Film zu sehen, der die Funktionsweise erläutert.

Schachthaus

Schachthaus innen


Weiter bergauf kommt dann auch schon das Gradierwerk in Sicht. Im Gegensatz zu anderen Gradierwerken, ist hier kein außen begehbarer Steg angebracht. Man läuft eher ebenerdig neben dem Bauwerk her. Das Gradierwerk hat innen begehbare Stege auf zwei Ebenen. Der untere ist nur gegen Eintritt und zu den Öffnungszeiten begehbar. Der obere wird nur zu bestimmten Anlässen im Rahmen von Führungen geöffnet. Google Maps zeigte das Gradierwerk als "rund um die Uhr" geöffnet an. Die Website des Tourismusvereins spricht von Öffnungszeiten während der Kursaison. Vermutlich war dann Ende September keine Kursaison. Schade, dass hier nicht klarer kommuniziert wird. Aber auch von "nur außen" ist das Bauwerk auf jeden Fall sehenswert.


Wenn man dann an der "Hangseite" den Rückweg antritt, kann man schön durch den Park schlendern und ab und zu einen tollen Blick von oben auf die Saale werfen.

Blick von oben auf die Saale und Bad Kösen


Erläuterungsskizze zum Salinen-Betrieb am Schachthaus

Parken: könnt ihr wohl am besten ein Stück entfernt - ca. 600 m (Google Maps Link). Wenn ihr im Navi nur das Gradierwerk eingebt, landet ihr in einer Sackgasse, wo es sich bescheiden wenden lässt. Wenn ihr - wie ich - aber trotz der Sackgassenfahrt noch Glück habt, könnt ihr das Auto am Ende sogar auch abstellen (da ist aber nur Platz für 3).

Eintritt: die Außenanlage ist kostenfrei zu besichtigen. Das Gradierwerk von innen ist wohl nur in der Kursaison und dann auch nur zu bestimmten Zeiten zu besichtigen - hier wäre dann eine Gebühr fällig. Leider war ich aus der Website nicht wirklich schlau geworden - es hätte eigentlich innen begehbar sein müssen, oder September ist keine Kursaison mehr - ich habs nicht rausfinden können.

Gastro: überall in Bad Kösen - hier verhungert und verdurstet keiner! Tipp: Falls das Eismobil unten an der Brücke steht - da gibts lecker Waffel am Stiel für 1,50 €.

Barrierefrei: bedingt, wenn man unten parkt. Besser dann hochfahren - dann kann man die Anlage ab Schachthaus betrachten und ein paar Abstellplätze fürs Auto gibts auch.


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Mittwoch, 22. September 2021

Mobil im Urlaub - Mietwagenerfahrungen und -tipps

Die eigene Mobilität ist gerade bei Flugreisen immer wieder ein Thema. Klar kann man viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Aber ehrlich: Irgendwie ist es doch - auch grad zu Corona-Zeiten - schöner, sich komplett unabhängig und allein fortbewegen zu können.