Dienstag, 28. Dezember 2021

Halb-Ruine mit Drachenköpfen - Giechburg in Franken


Im fränkischen Landkreis Bamberg nahe der Stadt Scheßlitz befindet sich die Giechburg - auch Burg Giech - genannt. Bereits bei der Anfahrt sieht man von weitem die Höhenburg auf dem Gipfel eines Berges. Und bereits "von unten" macht sie mächtig Eindruck.

Freitag, 24. Dezember 2021

Aquarium Cabrera - Colonia Sant Jordi (Mallorca)

Eigentlich ist das hier gar kein klassisches Aquarium, sondern vielmehr das Informationszentrum zum Nationalpark Cabrera. Die Geschichte der Region und das Leben heimischer Vögel und Meerestiere stehen hier im Mittelpunkt.

Dienstag, 21. Dezember 2021

Drahtseilbahn & Motorrad-Schloss - Augustusburg

 


Augustusburg liegt nördlich vom Erzgebirge in Sachsen im Landkreis Mittelsachsen. Nächste große Stadt in der Nähe ist Chemnitz. In dem kleinen ca. 4500 Einwohner zählenden Ort gibt es touristisch Einiges zu erleben. Ich möchte Euch hier gern auf eine Runde mitnehmen:

Sonntag, 19. Dezember 2021

Heiße Wanderung in der Toskana - Geothermalpark Naturpark Biancane


Etwa 50 km nordöstlich von Piombino und 65 km südwestlich von Siena befindet sich ein "heißes" Wandergebiet - der Goethermal Naturpark Biancane.

Samstag, 18. Dezember 2021

Marienthron - Ruine Kloster Nimbschen

Nimbschen ist ein Ortsteil von Grimma im Landkreis Leipzig in Sachsen. Am Ort entlang fließt die Mulde. Es ist eine schöne Gegend für Radtouren oder Wanderungen. Aber auch ein Stopp mit dem Auto lohnt.

Burg Lauenstein - Bayerns nördlichste Burg

Ganz im Norden von Bayern oder besser gesagt in Franken liegt im Landkreis Kronach die Höhenburg Lauenstein. Sie befindet sich auf einer Höhe von 550 m ü. NN.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Lost Place Zeitz - zwischen Zitza & Zekiwa


Wir befinden uns im Jahr 2021 - das sei vorweg gesagt. Immerhin könnte jemand bei bloßer Betrachtung der Bilder auf die Idee kommen, es handelt sich hier um eine andere Zeit... nein, sie ist nur stehengeblieben - und zwar wie es scheint in den 90er Jahren.

Sonntag, 12. Dezember 2021

Gottverlassen & Verfallen - Nikolaikirche Zeitz (LostPlace)


Im Jahr 1891 wurde die evangelische Kirche St. Nikolai in Zeitz geweiht. Baumeister war Karl Memminger. Die Kirche wurde im Stile des Historismus und der Neogotik erbaut. Die Dachkonstruktion besteht aus einem Kreuzrippen- und Sterngewölbe.

Samstag, 11. Dezember 2021

Auf den Spuren der Indianer - Familienwanderung im Harz


Im niedersächsischen Landkreis Göttingen in der Nähe der Stadt Bad Grund befindet sich der WeltWald Harz. Hierbei handelt es sich um ein bergiges Waldgelände, in dem über 600 Bäume und Sträucher aus Asien, Amerika und Europa angepflanzt wurden. Und es ist ein tolles Wandergebiet, in dem sich auch der Erlebnispfad - auch Indianerpfad genannt - befindet. Dieser ist toll für Wandern mit Kindern.

Dienstag, 7. Dezember 2021

Harz unter Tage - Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen

Wildemann ist ein beschaulicher Ort zugehörig zur Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld und befindet sich im Oberharz in Niedersachsen. Der Ort wird auch gern als "Klein Tirol" bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich hier um ein wirklich idyllisches Örtchen.


Auch unterm Ort gibt es Spannendes zu entdecken. Wildemann ist eine ehemalige Bergstadt. Der Silberbergbau war hier viele Jahre zu Hause und dementsprechend unterhöhlt ist die Gegend auch.

Mehr über die Zeit des Silberbergbaus und der Stollensysteme zum Abbau des damals begehrten Metalls erfährt man bei einer Führung im Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen. Der Stollen wurde um 1960 in Betrieb genommen und diente als Wasserlösungsstollen, um aus höher gelegenen Gruben das Wasser abzuleiten.

Nun fragt man sich zuerst sicherlich, warum hat der Stollen so einen Namen? Was ist "19-Lachter"? Der Lachter ist ein altes bergmännisches Maß. 1 Oberharzer Lachter entsprach 1,92 Metern. Und so kam der Stollen dann eben zu seinem Namen.

Der 19-Lachter-Stollen ist der einzige für Besucher begehbare Wasserlösungsstollen im Oberharz und seine Begehbarkeit erreicht 500 Meter.

Es werden Führungen für Erwachsene und auch für Kindergruppen angeboten. Wir haben an einer ganz normalen Führung für Erwachsene teilgenommen - aber auch die fand unser 11Jähriger sehr spannend. Zu Beginn trifft man sich im sehr modern gestalteten Schauraum, wo es erste Infos zum Stollen gibt. Hier erfährt man auch, welche Rolle damals die Pochjungen im Bergbau spielten - nämlich wie hart sie arbeiten und wie früh sie aufstehen mussten. Da gibt es schonmal große Augen bei den Kindern von heute. Aber ich möchte hier auch nicht zu viel verraten - die Geschichte und Geschichten werden bei einem Besuch des Stollens wirklich sehr anschaulich und eindrucksvoll erzählt.

Nach diesen ersten Infos gibt es Helme auf die Köpfe und gemeinsam fährt man dann in den Stollen ein. Übrigens: Fahren = Laufen. Also nix mit Zug oder irgendwas anderem mit Rädern. Nein, hier fährt man noch klassisch ein - nämlich übers Mundloch in den Berg zu Fuß - wie früher die Bergleute auch.

Auf der gesamten Strecke sollte man stets den Kopf etwas einziehen und sowieso den Blick oft nach unten richten - sonst patscht man in die ein oder andere Pfütze. Es wird immer wieder gestoppt und man erhält weitere spannende Informationen. Anschaulich wird erklärt, wie mühsam sich die Bergleute damals in den Berg gearbeitet haben, welche Werkzeuge sie benutzten und wie die Arbeit vonstatten ging. Auch besichtigt wird der Maschinenraum - sehr imposant. Am meisten hat mich das alte Wasserrad, welches in beide Richtungen drehen kann, beeindruckt. Dieses ist noch voll funktionstüchtig.




Die Führung dauerte etwa 1,5 Stunden und es war keine Sekunde langweilig - auch dem 11Jährigen nicht.

Ich empfehle, sich vorher anzumelden, da die Führungen nur am Wochenende und in der Regel auch nur 1x am Tag dann stattfinden. Coronabedingt sind die Gruppengrößen bei der Führung auch kleiner. Also einfach vorm Besuch Kontakt mit dem Besucherbergwerk aufnehmen und Plätze reservieren. Dabei kann man dann auch gleich die aktuell geltenden Besuchsregeln abfragen. Im November 2021 galt Maskenpflicht, 2G und fürs Kind Test. Dies wurde auch kontrolliert, was wir wirklich sehr gut fanden, denn man kann im Stollen unter Tage keine großen Abstände halten.

Auch wenn es im Harz und ringsrum weitere tolle, berühmte und große Bergwerke zu besichtigen gibt... Schaut Euch mal den 19-Lachter-Stollen an! Das ist mal was anderes, was kleines, was mit viel Liebe für Euch besuchbar gemachtes und wirklich hochinteressant!

Website: Link

Besucherführungen: Termine siehe Website

Eintritt: 6,50 Euro Erw., 3,50 Euro Kind (Kartenzahlung möglich)

Anfahrt und Parken: GoogleMapsLink

Toiletten: vorhanden, kostenfrei

Gastro: nein

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Montag, 29. November 2021

Ausblick mit Ruine - Burg Lichtenberg in Oberfranken

In einer der kleinsten Städte Deutschlands steht eine kleine Burgruine: Lichtenberg. Am Ende der historischen Altstadt gelangt man direkt zu der alten Burg.



Die Burgruine liegt auf einer Höhe von 558 Metern und man hat von da oben einen schönen Blick auf die Umgebung.



Aber auch auf dem Außengelände gibt es genug zu sehen. Hier stehen viele Tafeln, welche die Begebenheiten der zurückliegenden Zeiten mit kleinen Geschichten erzählen.

Die Burg entstand vermutlich im 12. Jahrhundert. Ab 1560 erfolgte ein schlossartiger Neubau. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das neu erbaute Schloss dann durch die kaiserlichen Truppen niedergebrannt. Nach Wiederherstellung brannten die Gebäude erneut ab. Zu sehen sind heute noch die Keller, der Turm und  einige Mauern.

 

Parken: direkt an der Burg (GoogleMapsLink)

Eintritt: kostenfrei

Barrierefrei: nein (nur Ansicht vom Parkplatz aus)

Gastro: nein

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Freitag, 26. November 2021

Saaleschleife - Schloss Burgk, Saaleturm & Talsperre Burgkhammer

Im Thüringischen Vogtland liegt der Ort Burgk, ein Ortsteil von Schleiz. Hier an der Saaleschleife gibt es touristisch Einiges zu sehen und zu erleben.


Für Wanderfreunde ist dieses Areal durchaus empfehlenswert. Ein großer Parkplatz findet sich direkt am Saaleturm, von wo aus man zur Talsperre Burgkhammer oder zur Holzbrücke über die Saale wandern kann. Aber auch wer nicht auf Wandern aus ist, kann hier durchaus Einiges entdecken.


Schloss Burgk

Im 14. JH wurde die im Mittelalter errichtete Burg Burgk zum Schloss ausgebaut. Heute kann man das Schloss von außen und innen besichtigen.



Es handelt sich um eine Anlage mit mehreren Gebäuden und sie ist einem sehr guten Zustand. Über das Eingangsportal und eine Brücke erreicht man das Hauptgebäude. Hält man sich direkt nach dem Portal rechts kann man einen Weg um das Schloss herum erlaufen, der unter der Brücke hindurch auf einen Wanderweg führt.




Alles in allem eine sehr imposante Anlage, welche man sich anschauen sollte, wenn man dort Halt macht.

Saaleturm

Auf dem Weg zum Schloss kommt man bereits am Saaleturm vorbei. Mit einer Gesamthöhe von 43 Metern und 192 Stufen ein doch recht imposantes Bauwerk an der Saaleschleife. Der Turm wurde im Jahr 2011 erbaut und dient seitdem als Aussichtsturm.


Um den Turm besteigen zu können, benötigt man Kleingeld - und zwar einen Euro. Durch einen Kassenautomaten mit Drehkreuz kann an den Turm dann besteigen. Er bietet drei Aussichtsplattformen - auf 4,5 m, 7,5 m und halt ganz oben. Auf den unteren beiden Plattformen kann man sich auf Schautafeln über den Bau des Turmes und das Umland informieren.

 


Vom Turm oben habt ihr einen wundervollen Ausblick auf die Saaleschleife und das Saaletal. Auch das Schloss Burgk kann man von hier oben sehen.


Talsperre Burgkhammer

Eine nicht alltägliche Talsperre erwartet den Besucher hier. Denn es handelt sich um eine Standard-Talsperre - vielmehr geht es hier auch um Wasserkraft. Hier befindet sich nämlich ein Laufwasserkraftwerk. Vor Ort sind auch einige Tafeln zur Funktionsweise eines solchen Kraftwerkes aufgestellt.





Von der Staumauer aus habt ihr einen schönen Blick zum Schloss Burgk. Die Staumauer ist auf die gesamte Länge begehbar.


Parken: direkt am Schloss nur ganz wenige Parkplätze, am besten auf dem großen Parkplatz am Ortseingang parken (GoogleMapsLink) - Kosten: Pkw 2,00 Euro Tagessatz

Öffnungszeiten Schloss: täglich außer montags

Öffnungszeiten Saaleturm: täglich - hier 1 Euro fürs Drehkreuz bereithalten

Gastro: Cafe am Saaleturm und Gasthof am Schloss - außer montags

Barrierefreiheit: eher nicht

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Montag, 22. November 2021

Der rote Brummer - unterwegs mit der Rodachtalbahn

Im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern liegen die Ortschaften Nordhalben und Steinwiesen. Was verbindet diese beiden Orte? Richtig! Die Rodachtalbahn!


Um 1900 wurde die Strecke als Nebenbahn von Kronach über Steinwiesen nach Nordhalben eröffnet und beförderte bis 1976 Personen. Danach waren die Gleise noch für den Güterverkehr in Betrieb, wurden dann schrittweise zurück gebaut und ein Abschnitt dient mittlerweile als Radweg.

Aber der Abschnitt zwischen Nordhalben und Steinwiesen wird seit 2007 wieder als Museumsbahn auf den Gleisen durch den Roten Brummer - die Rodachtalbahn - befahren. Unterwegs macht die Bahn Halt in Dürrenwaid und Mauthaus. Die Fahrt über die gesamte Strecke dauert ca. 30 Minuten. 

Nordhalben

Steinwiesen

Unterwegs gibt es viel zu sehen: Landschaft, ein Flüsschen und die schönen kleinen Bahnhöfe, die angefahren werden. Zwischendrin gehts des Öfteren mal über die Straße mit viel Hupen und teils manueller Absperrung. Eisenbahngenuss pur eben!




Betrieben wird die Rodachtalbahn von einem Verein, den Eisenbahnfreunden Rodachtalbahn e. V. Und ich kann sagen, hier steckt man viele Liebe und Mühe in den Betrieb der Bahn. Meine Fahrt war jedenfalls ein schönes Erlebnis... die Bahn, die Landschaft, das ganze Drumrum - einfach toll!

Parken: Bahnhof Nordhalben GoogleMapsLink

Preis: 9,00 Euro für Hin- und Rückfahrt Gesamtstrecke pro Erwachsenem

Toiletten: am Bahnhof Steinwiesen

Fahrtage und weiter Infos: Website der Rodachtalbahn

Barrierefreiheit: einfach anfragen und anmelden - ich glaub, das bekommen die vom Verein hin!

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