Mittwoch, 29. Juli 2020

Benidorm - faszinierende Betonwüste mit Touristenmangel

Vorweg sei gesagt, dass ich noch nie zuvor in Benidorm war und zu einer normalen Hauptsaison mich sicher auch nicht in die normalerweise vorhandenen Menschenmassen aus den Bettenburgen gestürzt hätte.

Schon bei der Planung der Spanientour fiel Benidorm durchs Raster - die Bilder der Hotels dicht an dicht fand ich gruselig. Ich mag diese Art der Touristenaufbewahrung nicht.

Als wir gestern auf dem Weg zu unserem Appartment in Albir an Benidorm vorbeifuhren, faszinierte mich das Gebäude des Intempo. Ich las etwas nach - und so faszinierend es aussieht, so traurig ist doch seine unvollendete Geschichte... googelt selbst mal ;-)

Da im Moment wenig Touristen hier sind, wagten wir den Ausflug nach Benidorm - nur wenige km von Albir entfernt. Wir wollten hauptsächlich den Mediterranen Balkon sehen. Und der Besuch war es wert! Das ehemalige Castell und der Balkon sind wunderschön.

Wir verbrachten einige Zeit in der Stadt und aßen auch gut zu Mittag. Es fiel auf, dass viele Gassen und Plätze leer waren. Das steht im krassen Gegensatz zu den vielen Hochhäusern. Benidorm fehlen im Moment die Menschen. Selbst der Strand war nur dürftig besucht - und das bei 36 Grad!

Wir fuhren dann bergauf zum Kreuz von Benidorm (La Cruz). Hier wird man mit einer fantastischen Aussicht auf die Stadt belohnt!

Fazit:
Alles entspannt und kein Gedränge in der Betonwüste Benidorm. Besuch lohnt sich - aber nur wenn Corona ist oder vllt. Winter. Im Sommer bei voller Touristenauslastung würd ichs nicht haben wollen.

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