Freitag, 17. September 2021

Kreta - abseits der großen Touristenattraktionen

Mehrfach war ich schon auf Kreta und hab mir All das angeschaut, was die gängigen Reiseführer anpreisen. Knossos, Elafonissi, Vai, Lassiti-Hochebene, Spinalonga, Matala, Arkadi etc... Doch Kreta hat auch ein paar kleine Kostbarkeiten zu bieten, wovon ich 4 in diesem Blog gern vorstellen möchte - eine kleine Ölmühle, ein unscheinbarer Reptilienzoo, ein Kloster mit tollem Friedhof und ein junges Weingut - alles in der Nähe von Rethymno.


Ölmühle - Paraschakis Olive Oil

Etwa 30 km südöstlich des Touristenortes Rethymno befindet sich eine kleine Ölmühle, wo heute noch Olivenöl von den Oliven der umliegenden Haine frisch gepresst wird.

Touristen sind willkommen und man erhält eine kleine Führung durch die Fabrik. Auch bekommt man erklärt und kann sich anschauen, wie das Öl früher gewonnen wurde. Zu sehen sind die Anlagen vom Esel-Antrieb bis zur heutigen modernen Produktion.


Man kann das dort produzierte Öl vor Ort kaufen - es ist wesentlich günstiger als in den Läden der Touristenhochburgen. Geschmacklich ein Genuss!

Standort: Google-Maps-Link

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: entnehmt Ihr dem Google-Maps-Link oben

Parken: direkt vor Ort im Hof


Reptisland - kleiner Reptilienzoo zum Anfassen

Ebenfalls ca. 30 km südöstlich von Rethymno gibt es im Dorfe Melidoni ganz unscheinbar einen kleinen Reptilienzoo. Von außen betrachtet, überlegt man schon kurz, ob man überhaupt reingeht. Aber: Bitte nicht zögern - Reingehen - es lohnt!

Empfangen wird man von einem sehr netten jungen Herren, der für einen kleinen Eintritt dann auch selbst die Führung durch seine Räumlichkeiten mit den Reptilien übernimmt.

Man bekommt auf englisch sehr gut die einzelnen Tiere erklärt und darf auch einige der Tierchen anfassen und halten. Eine sehr schöne Erfahrung - fühlen sich die Reptilien doch ganz anders an als sie aussehen!


Schnell merkt man, dass der Hausherr seine Tiere liebt. Und er liebt auch die Führungen durch sein Reich und macht sich auch einen kleinen Spaß draus, den Gästen ungesehen eine Kröte in die Hand zu drücken - er freute sich diebisch. Es war einfach ein richtig tolles Erlebnis mit einem lustigen und freundlichen Gastgeber.

Ich kann den Besuch im Reptisland nur empfehlen! Man erfährt viel über die Tiere und der direkte Kontakt zu ihnen ist einzigartig.

Standort: Google-Maps-Link

Eintritt: unter 10 Euro p. P.

Öffnungszeiten: entnehmt Ihr dem Google-Maps-Link oben

Parken: auf der Straße vorm Eingang


Karakalou Monastery - kleine Kloster mit historischem Friedhof

Etwa 25 km südöstlich von Rethymno im Örtchen Margarites befindet sich das Kloster Karakalou.

Es liegt auf dem Berg Athos und man gelangt über einen Weg und einige Stufen hinauf. Nach meinen derzeitigen Informationen leben dort wohl noch um die 30 Mönche -früher waren es mehrere Hundert.


Das Kloster besticht zum einen durch seine schönen Gärten. Hier blüht wahnsinnig viel und es gibt auch die verschiedensten Obstbäume. Es besteht aus mehreren Gebäuden auf einem relativ großzügigen Areal.


Für mich das Spannendste war der Friedhof. Man findet ihn etwas links hinter dem Kloster. Es handelt sich um einen historischen griechischen Friedhof, der aber immer noch in Betrieb ist. Es ist toll, hier einfach mal ein paar Schritte zu gehen und die tollen Gräber zu bestaunen. Bestattungskultur ist hier noch vorhanden!





Standort:
 Google-Maps-Link

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: ohne besondere Öffnungszeiten - vermutlich zu normalen Zeiten stets offen

Parken: schwierig. Entweder man hat Glück und bekommt am Fuße des Aufgangs zum Kloster (Google-Maps-Link) einen Parkplatz oder man parkt etwas außerhalb des Ortes (Google-Maps-Link)


Kourkoulou Winery

Ein kleines junges Weingut irgendwie im Nichts gelegen. Genauer gesagt 20 km südlich von Rethymno im Örtchen Sybrida.

Die Winzer sind eine junge Familie und sie haben ihr Haus direkt neben den kleinen Weinbergen. Im Keller des Hauses wird der Wein abgefüllt und etikettiert. Man bekommt eine kleine Führung.

Es gibt einen Weissen, einen Rose und einen Roten. Alle drei Weine schmecken sehr gut und der Preis von ca. 10 Euro pro Flasche ist in Ordnung. Man kann den Wein direkt vor Ort auch kaufen.



Standort: Google-Maps-Link

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: keine gesonderten Öffnungszeiten, einfach klingeln und schaun ob wer zu Hause ist

Parken: direkt am Haus des Weingutes - es führt eine schmale steile Straße hinauf


Eine Bitte noch zum Schluss: Natürlich hat auch Kreta sehr unter der Corona-Pandemie gelitten und gerade die Menschen, die vom Tourismus leben aber wo nicht die Busladungen vor der Tür ausgekippt werden, haben eine sehr schwere Zeit hinter sich. Seid nicht enttäuscht, wenn es hier und dort mal eine Preishöhung gab. Und wenn es keine gab: gebt Trinkgeld - mehr als sonst ;-)



Campione d'Italia - italienische Exklave in der Schweiz

Ein kleines Stück Italien umschlossen von Schweizer Staatsgebiet - die Exklave Camptione d'Italia. Sie liegt zwar nur etwa einen halbe Kilometer von der italienischen Landesgrenze entfernt, wird dennoch vom Schweizer Gebiet umschlossen.

Küste von Campione d'Italia

Mit einer Seite grenzt Campione d'Italia an den Luganer See und ist somit traumhaft schön gelegen. Die kleine Exklave misst nichtmal einen ganzen Quadratkilometer auf dem Land und noch etwas weniger an Seefläche - es lohnt sich aber sehr, hier vorbeizuschauen.

Blick auf den Luganer See

Historisches am Ufer

Seit dem Jahre 777 hat Campione diese Sonderstatus außerhalb Italiens, welcher bis heute Bestand hat.

Der Torbogen am Ortseingang geht stammt aus Mussolinis Zeiten, in denen selbiger auch den Zusatz "d'Italia" an den Ortsnamen hängen ließ, um zu verdeutlichen, dass es sich hier um italienisches Gebiet handelt.

Torborgen am Ortseingang

Ein markantes Gebäude ist das ehemalige Casino. Da sind aber die besten Zeiten vorbei und es brach als wichtige Einnahmequelle weg. Dies führte wiederum zur Verschulung Campiones gegenüber der Schweiz, welche Dienstleistungen wie z. B. die Müllabfuhr übernahm. Hier musste Ende 2019 die italienische Regierung mit einem Notkredit einspringen, um Schweizer Dienstleistungen weiterhin sicherzustellen. Zur gleichen Zeit verbot die Schweiz die weitere Nutzung von deren Kfz-Kennzeichen, so dass die Bürger Campiones ihre Autos auf Italienische Nummernschilder ummelden mussten.

geschlossenes Casino

Stellt das Auto ab und begebt Euch zu Fuß durch den Ort. Gerade am Ufer gibt es wunderschöne historische Plätze zu entdecken. Ich empfehle eine Runde am Wasser entlang und durch den Ortskern zurück - so bekommt man einen Eindruck vom Zustand dieser Exklave.



Parken: kann man auf einem relativ zentralen Parkplatz. (Google Maps).

Grenzkontrollen: gibt es nicht. Campione gehört erst seit 2020 zum Zollgebiet der EU.

Gastro: ist vorhanden - gerade am Wasser wird man fündig.


Leider haben die Bewohner da nicht sooo unrecht - die besten Zeiten sind wahrlich vorbei.
Aber anschauen lohnt wirklich trotzdem!


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Büsingen - deutsche Exklave in der Schweiz

Westlich vom Bodensee liegt ein Stück Deutschland mitten in der Schweiz - eine sogenannte Exklave - also ein von fremdem Staatsgebiet komplett umschlossener Teil eines anderen Staatsgebietes.

kleiner Tscheche auf Deutschem Gebiet in der Schweiz

Die Stadt Büsingen gehört eigentlich zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, ist aber eben nicht direkt in Baden-Württemberg.

Die kleine deutsche Stadt hat ca. 1500 Einwohner und sogar ein eigenes Kfz-Kennzeichen (BÜS).  Die deutsche Postleitzahl 78266 sorgte jahrelang für Probleme, da Sendungen damit in Deutschland bearbeitet wurden und dann wieder in die Exklave auf Schweizer Gebiet zugestellt wurden. Man fand eine Lösung und so hat Büsingen zusätzlich auch eine Schweizer Postleitzahl (8238) erhalten - das spart einigen Sendungen lange Umwege.

Der Grund, weshalb Büsingen komplett von der Schweiz umschlossen ist, geht auf Problematiken aus dem 17. Jh. zurück - damals dealte man noch mit Ländereien. Der letzte Versuch, um das Gebiet zu verhandeln fand wohl 1955 statt - aber auch da ohne Ergebnis. Wer hierzu mehr wissen will, lese auf der Seite der Stadt Büsingen nach.

Unweit von Büsingen befinden sich übrigens die Rheinfälle Schaffhausen.

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Mittwoch, 15. September 2021

Drei alte Schönheiten - Dornburger Schlösser

Hoch über der Saale im thüringischen Dornburg stehen gleich drei wunderschöne Schlösser dicht beieinander.

Verbunden sind sie mit terrassenähnlichen Gärten, so dass es sich dort gut schlendern lässt.


Der Ausblick auf das Saaletal ist fantastisch und dient als schöne Fotokulisse. Zur Geschichte der Schlösser könnt ihr Euch auf der Website der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten informieren.

Auch der Marktplatz von Dornburg ist sehenswert. Sehr gepflegte Häuserzeilen kommen altertümlich daher und ergeben ein schönes Bild. Eigentlich schade, dass das Ambiente durch den zentralen Parkplatz in der Mitte etwas zerstört wird.



Barrierefrei:
ist es hier nur bedingt. Die Wege sind doch sehr kopfsteinpflasterlastig und auch nicht überall stufenlos - mit etwas Hilfe könnte es dennoch gehen.

Parken: kann man direkt auf dem Marktplatz oben. Wenn man dort kein Glück hat, fährt man wieder Richtung Stadtausgang und findet evtl. ein Plätzchen neben dem Sportplatz oder noch ein paar Meter weiter auf einem weiteren Parkplatz. Der Weg zu Fuß beträgt dann ca. 900 m.

Gastro: ist vorhanden. Es gibt einen großen Freisitz mit Selbstbedienung und herrlicher Aussicht! Weitere Möglichkeiten der Verpflegung finden sich um die Schlösser - vom Imbiss bis zum Eis - hier verhungert keiner.


Montag, 13. September 2021

Inselstadt an der Eger - Loket (Elbogen) - CZ

In der Nähe von Karlsbad (ca. 15 km entfernt) findet sich eine kleine wunderschöne Stadt. Sie liegt wie eine Halbinsel am Fluss Eger.

Zentrum der mittelalterlichen Stadt ist der große Marktplatz, auf dem man auch parken kann (Parkuhr mit Kennzeicheneingabe und Handyzahlung). Weitere Parkplätze finden sich außerhalb, wo man nach einem kurzen Fußweg über die Brück ebenfalls auf den Marktplatz gelangt.

Die gesamte historische Altstadt steht unter einer Art Denkmalschutz und man fühlt sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Vom Marktplatz aus gelangt man über eine Treppe hoch zur Burg. Vorher bei Google am besten nach den Öffnungszeiten für die Burg schauen - im Herbst z. B. schließt sie bereits um 16.30 Uhr. Von der Burg oben hat man einen schönen Blick auf den Fluss Eger und die umliegende Landschaft. Auch beherbergt die Burg ein Museum.

 

Weiterhin gibt es in der Stadt unten direkt am Marktplatz ein Brauereimuseum und einen Bier-Shop. Am Eingang zur Stadt gibt es ein Brauereigasthaus - für das leibliche Wohl ist also auf böhmische Weise bestens gesorgt.


Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Am besten kann man es mit einem Tag in Karlsbad verbinden oder wenn man länger in Karlsbad weilt, dann unbedingt einen Ausflug nach Loket unternehmen.





Sonntag, 12. September 2021

Karl, Franz & Maria - unterwegs im Böhmischen Bäderdreieck

Das Böhmische Bäderdreieck in Tschechien ist von Deutschland aus gut erreichbar, da es quasi an Sachsen und Bayern grenzt. Die drei Bäderorte

- Karlsbad - tschechisch: Karlovy Vary

- Franzensbad - tschechisch: Frantiskovy Lazne

- Marienbad - tschechisch: Marianske Lazne

gehören seit Juli 2021 zum UNESCO Welterbe - und das zurecht!


Karlsbad - Karlovy Vary

Karlsbad ist das nördlichste der drei Bäderorte und besticht durch seine Architektur in der Altstadt, welche sich entlang des Flusses Tepla von Nord nach Süd auf gut 2,5 km erstreckt.

Man bummelt entlang zahlreicher wunderschöner Häuser und mehrerer Kolonaden durch die Stadt, vorbei an Souvenierständen, Gasthäusern und natürlich mehrerer Quellen.



Aus den Karlsbader Quellen sprudelt warmes Heilwasser, dessen Genuss wohl hauptsächlich Leiden des Bewegungsapparates lindern soll. Zum Konsum empfiehlt sich ein spezieller Trinkbecker, welchen es in allen Größen und Designs an Ständen zu erwerben gibt.

Trinkbecher in jeglichen Formen

Das Wasser der 19 Heilquellen ist warm - meist um die 60 Grad Celsius. Es schmeckt salzig und eisenhaltig.

  


Ein weiteres Highlight in Karlsbad ist die Standseilbahn Diana. Wenn man südlich auf der rechten Seite läuft, findet man sie hinter dem Grandhotel Pupp.


Tickets kauft man an der Talstation und die Kosten belaufen sich - Stand Sommer 2021 - auf ca. 4,40 Euro pro Person für Berg- und Talfahrt.


Oben angekommen findet man einen Aussichtsturm (mit Fahrstuhl), Gastronomie und einen Minizoo. Beachten sollte man, dass oben auf dem Berg die Öffnungszeiten angepasst an die Fahrzeitgen der Standseilbahn sind. Die letzte Bahn fährt gegen 19.00 Uhr (zumindest im Sommer) runter.


Blick auf Karlsbad vom Aussichtsturm

Parken kann man in Karlsbad eigentlich nur am Stadtrand. Empfohlen werden kann das Parkhaus im Norden "Podzemni Parkoviste" (Google-Maps-Link), wo man bequem mit Handy (GooglePay) bezahlen kann und nicht extra Geld tauschen muss. Von hier aus kann man gut Richtung Süden durch die Karlsbader Altstadt laufen und kommt zu Beginn auch direkt am Becherplatz mit dem dortigen Becherovka-Museum vorbei.

heißes Quellwasser sprudelt



Franzensbad - Frantiskovy Lazne

Ganz anders als Karlsbad präsentiert sich Franzensbad - nämlich weniger städtisch. Es ist weitläufiger mit viel Grün und Parkanlagen. Auch ist das kleinste der drei Kurbäder.



Aber auch in Franzensbad gibt es wunderschöne Häuser und Gebäude.





Im nördlichen Teil der Stadt gibt es dann auch eine gewisse Dichte an schicken Hotels hinter historischen Fassaden und ausreichend Gastronomie ist ebenfalls vorhanden.



Auch in Franzensbad gibt es diverse Heilquellen. Aktuell werden noch 12 von ihnen genutzt. Alle Quellen in Franzensbad sind kalt. Geschmacklich eher gewöhnungsbedürftig, da sehr kohlesäurehaltig und irgendwie auch schwefelig, sollen zumindest die beiden Glauber-Quellen für eine bessere Verdauung sorgen und Verstopfungen entgegenwirken. Auf eine Verkostung dieser wurde allerdings verzichtet - es waren nämlich keine öffentlichen Toiletten auffindbar ;-)



   

Parken kann man in Franzensbad gut und günstig auf dem großen Parkplatz "Ladislav Spacil" (Google Maps) im Süden der Stadt - das Ticket kann mit Handy (GooglePay) bezahlt werden. Von hier aus kann man dann gut durch den großen Park, welcher viele Quellen beherbergt, bis nach Norden in den dichter bebauten Teil der Stadt spazieren.


Marienbad - Marianske Lazne

Marienbad liegt am südlichen Punkt des Böhmischen Bäderdreiecks. Auch hier gibt es schöne alte Architektur zu bestaunen. Der Kurpark und die Quellen befinden sich hauptsächlich im nördlichen Stadtteil.




Highlight in Marienbad ist die Singende Fontäne an der Kurkolonnade. Dort ist auch das Zentrum der Kurstadt.


Auch in Marienbad gibt es einige Heilquellen - ca. 6 an der Zahl. Das Heilwasser hier ist ebenfalls kalt und noch am ehesten genießbar - nicht ganz so mineralisch im Geschmack und auch nicht so viel Kohlensäure.


Parken kann man in Marienbad gut im Parkhaus "Parking Centrum" (Google Maps), wo man am Parkautomaten mit Handy (GooglePay) bezahlen kann. Damit spart man sich auch hier das Umtauschen in Tschechische Kronen.



Und in welchem Kurbad ist es nun am schönsten?

Diese Frage muss jeder für sich beantworten. Die drei Kurbäder sind sehr verschieden. Das städtisch anmutende Karlsbad, das weitläufige Franzensbad und das kompakte trubelige Marienbad mit schönem Kurpark. Vielleicht auch vor einem Kur-Besuch mal googeln, welche Quellen für welche Krankheitslinderungen angeraten werden. Geschmacklich ist das alles kein Highlight - aber wie das so ist, was gut tut schmeckt oft nicht.

Reizvoll könnte z. B. Karlsbad auch im Winter sein - da müsste es ordentlich dampfen bei den heißen Quellen. Reizvoll im Herbst vielleicht auch Franzensbad mit den weitläufigen Parks und den bunten Blättern dann. Reizvoll vielleicht auch Marienbad mit den kurzen Wegen.

Mein persönlicher Favorit war Franzensbad. Warum? Die Mischung aus Natur und den tollen alten Gebäuden. Es waren am wenigsten Menschen dort unterwegs - man konnte die Ruhe genießen. Irgendwie machte dieses Kurbad auf mich den Eindruck, dort besonders viel Entspannung zu bekommen.


Kreta - abseits der großen Touristenattraktionen

Mehrfach war ich schon auf Kreta und hab mir All das angeschaut, was die gängigen Reiseführer anpreisen. Knossos, Elafonissi, Vai, Lassiti-H...